Corona - News

Pressemitteilungen des Eigenheimerverbandes


Pressemitteilung, München, 24.03.2020

 

Hilfe auch für Eigenheimer – nicht nur Mieter sind jetzt gefährdet, auch Eigenheimbesitzer und Vermieter müssen geschützt werden

 

Damit die Corona-Krise bei Eigenheimern nicht zum Verlust der Wohnung oder gar zur Zwangsversteigerung führt, bittet Wolfgang Kuhn, Präsident des Eigenheimerverbandes Bayern e.V. Politik und Finanzdienstleister um Hilfe.

 

Präsident Kuhn begrüßt zwar das schnelle, unkonventionelle und beherzte Handeln der Bundesregierung, sowie der Bayerischen Staatsregierung, für die Mieter, weist jedoch darauf hin, dass auch viele Haus- und Wohnungsbesitzer durch Corona finanziell in Bedrängnis geraten könnten. Viele Personen müssen trotz derzeitigem Arbeitsverlust oder Kurzarbeit weiter die Raten für ihre Haus abbezahlen, andere finanzieren ihre Alterseinkünfte oder ihren Altersheimplatz zu einem Großteil aus Mieteinnahmen. „Selbstverständlich sind wir Eigenheimbesitzer solidarisch und viele von uns versuchen ihren Mietern auch unbürokratische entgegen zu kommen, wenn es um die Stundung von Mieten geht – da, wo Mieter wegen der Krise unverschuldet in Not geraten sind.

 

Für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist es jedoch wichtig, dass niemand vergessen wird. Dort, wo Eigenheimbesitzer jetzt ihrerseits Zahlungsprobleme haben, weil ein Teil oder das gesamte Gehalt wegfällt oder weil fest einkalkulierte Mieteinnahmen wegbrechen, bitten wir die Verantwortlichen in Bund und Freistaat, diesen genauso schnell und unbürokratisch zu helfen.“

 

Der Präsident weist darauf hin, dass in Deutschland 60% aller Mietwohnungen in privater Hand sind. „Gerade für private Vermieter ist es eine große Belastung, wenn neben den Raten für Kredite weiterhin Hausgeldzahlungen fällig sind, die Mieten aber über Monate ausbleiben. Es wäre niemandem geholfen, wenn Privatvermieter jetzt in die Insolvenz oder Zwangsversteigerung getrieben werden. Private Vermieter handeln in der Regel viel solidarischer und kümmern sich besser um die Belange der Mieter, als globale Kapitalgesellschaften, die nur zur Gewinnmaximierung in Immobilien investieren. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Corona-Krise hier zu einer Verschiebung führt.“

 

„Den Eigenheimbesitzern und Vermietern muss genauso geholfen werden, wie den Mietern – keine der Personengruppen kann etwas für den derzeitigen Zustand“, so Wolfgang Kuhn abschließend.

 


Pressemitteilung, München, 23.03.2020

 

 „Gemüse dahoam statt Langeweile und Frust“

 

Angesagt! Gardening in der Auszeit. Eigenheimerverband präsentiert regelmäßig leckere Ideen zum Obst- und Gemüseanbau daheim.

 

Während in den Supermärkten nervige „Hamsterkäufe“ für leere Regale sorgen und Spielplätze, Fitnessstudios, Bars und Schwimmbäder geschlossen sind, gibt der Eigenheimerverband Bayern auf seiner Webseite ab heute regelmäßig Tipps, wie man sich zuhause mit leckerem Gemüse und Obst versorgen und dabei noch Spaß haben kann. „Deutschland geht auf standby und stellt sich auf einen kompletten Stillstand ein. Unter dem Motto: „Gemüse dahoam statt Langeweile und Frust“ tauschen wir auf der Internetseite www.eigenheimerverband.de Ideen aus, wie wir die gewonnene Zeit zu Hause sinnvoll nutzen können,“  sagt Wolfgang Kuhn,  Präsident des Eigenheimerverbandes Bayern e.V. Kuhn ist dankbar: „Unsere gartenfachlichen Berater und unsere Kinderbeauftragte haben sich ins Zeug gelegt und für Sie und Ihre Kinder spannende Ideen gesammelt. Sie finden jeden Tag neue Vorschläge auf unserer Homepage und in unserem Blog – folgen Sie uns und finden Sie köstliche Rezepte und spannende Ideen. Wir veröffentlichen auch gerne Ihre Vorschläge – schicken Sie uns Tipps und berichten Sie, was bei Ihnen klappt und wo wir uns gemeinsam weitere Tricks einfallen lassen können. So kommen wir durch die Corona-Krise.“